OceanWP – Meine Erfahrungen mit dem WordPress-Theme

Mehr als 1,3 Millionen Nutzer greifen auf OceanWP als Theme zurück. So die Angaben des Herstellers. Entwickler, wie private Webseitenbetreiber fallen in die breite Zielgruppe, auf die jenes Design ausgelegt ist. Mit welchen Funktionen du rechnen darfst und was sich damit so alles aufbauen lässt, stelle ich dir nun vor.

Einleitend sei natürlich gesagt: Bei OceanWP handelt es sich um ein Multipurpose-Theme. Es soll sich daher deinen Gegebenheiten optimal anpassen und damit nicht nur für private Zwecke, sondern zum Beispiel auch in Kombination mit WooCommerce nutzbar sein.

Besondere Funktionen von OceanWP

Die kostenlose Version von OceanWP ist stark abgespeckt. Sprich, es braucht eine kostenpflichtige Lizenzversion, um einige Extensions nutzen zu können. Dazu zählen der für die DSGVO notwendige Cookie-Hinweis oder auch der Elementor, welcher dann im Bundle enthalten ist. Auch White Labeling ist möglich, sobald das Theme gekauft worden ist.

Welche Funktionen gibt es sonst noch?

Slider für Blogeinträge

Der Slider für aktuelle Blogeinträge ist optisch sehr variabel einstellbar. Du kannst ihn entweder über die gesamte Seite spannen oder auch mehrere Beiträge nebeneinander anzeigen lassen. Auch die Abstände in jede Richtung sind flexibel festlegbar.

Share-Zeile

Unter Produkten (im WooCommerce-Shop) oder auch unter Posts und Seiten sorgt diese Extension, die du laut Programmierer auch für die Free-Version gratis downloaden kannst, für das nötige Call-to-Action. Die Aufmerksamkeitsspanne vieler Personen, die im Web umherstreifen, ist gering. Fordere sie dazu auf, deine Worte zu teilen, wenn sie ihnen gefallen haben und steigere so deinen organischen Traffic. Hierfür sind entsprechende Funktionen unerlässlich.

Side Panel (auch Hamburger-Menü genannt)

Wer das erste Mal vom Hamburger-Menü hört, denkt natürlich an Fast Food. In Icons zeigt sich die Mahlzeit meist gerne in drei waagrechten, untereinander angeordneten dicken Linien. Auf einem Blog wird durch Klick darauf eine zusätzliche Seitenleiste angezeigt, in der sich zum Beispiel Kategorien prima unterbringen lassen. Letzten Endes kannst du in das Widget natürlich einfügen, was du möchtest. Es ist jedenfalls für mobile Endgeräte besonders wichtig.

Sticky Header & Sticky Footer

Der Titel solcher Funktionen ist ganz gerne irreführend. Tatsächlich geht es hier um die oberste Menüleiste deiner Seite und nicht um den Bildheader. Dadurch sorgst du dafür, dass die Zeile beim Scrollen immer mitläuft. Deine Besucher können so jederzeit auf die Punkte klicken, die wichtig sind. Auch Social Media Icons befinden sich in dieser Navigationsleiste.

Denselben Effekt gibt es noch einmal anders gelagert im Sticky Footer. So kannst du die wichtigsten Links zu Impressum & Co. immer greifbar machen.

Full-Screen Header

Nun geht es um den Bildheader! Mit der Full-Screen-Funktion kannst du große Hintergrundbilder einbetten, die den gesamten Bildschirm ausfüllen, sobald jemand Neues auf deine Seite gelangt. Mithilfe von Responsive Design ist das dann auch auf mobilen Endgeräten der Fall.

Kontaktinfos im Footer

Firmenwebsites brauchen sowas! Übersichtlich werden die wichtigsten Infos aufgezeigt, sodass man bei Bedarf schnell mit dir in Kontakt treten kann. Dazu zählen die Adresse, Telefonnummer und Mailadresse.

Verschiedene Post Formate

Führst du zum Beispiel ein kleines Magazin, wirst du nicht immer nur reines Textformat veröffentlichen. Auch Videos, Links zu viralem Content, Zitate und vielleicht sogar die ein oder andere Audiodatei werden dann für die Verbreitung interessant werden. Die „Ocean Extra“-Funktionen sind direkt unter dem Editor zu finden, sodass du jeden Beitrag einzeln verwalten kannst. Formate, die du nicht benötigst, deaktivierst du einfach, dann scheinen sie auch gar nicht auf.

Beispiele: Dafür kannst du OceanWP nutzen

Im Prinzip kannst du mithilfe der einzelnen Elemente aufbauen, wonach dir beliebt. Nachfolgend ein paar spezielle Anregungen, was zum Beispiel alles möglich ist.

Website einer Hochzeitsplanerin

Was brauchen Menschen, die heiraten wollen und jemanden brauchen, der alles Nötige für sie plant? Sie müssen Emotion durch die Website vermittelt bekommen. Erkennen, dass dieser Ansprechpartner ihren sehnlichsten Traum wahr werden lässt. Hierfür brauchst du emotionales Webdesign und dazu sind besonders große Blöcke wichtig, die sich mit einem Hintergrundbild versehen lassen.

Newsletter-Landingpage

Eine große Seite, die nur aus einem dunkel gehaltenen Hintergrund und etwas Text besteht. Ganz prominent platziert: Die Anmeldung zum Newsletter.

Es gibt einzelne Fälle, die tatsächlich rein eine Landingpage für einen Newsletter erfordern. Beispielsweise, wenn du ein eBook zu einem bestimmten Thema verkaufst und hier gratis Inhalte anbietest. Oder wenn du eine App verkaufst und sich die Nutzer durch den Newsletter über Neuigkeiten informieren lassen können.

Progress-Seite für dein Training

Gewöhnliche Textblogs sind dir zu langweilig, weil du einfach gerne deine Fortschritte auf der Startseite dokumentieren möchtest? Der Blog muss nicht immer die Startseite sein. Bei OceanWP gibt es Funktionen, die es dir ermöglichen, einzelne Blöcke aufzuzeigen. Diese versiehst du mit Text und Icons und schon wissen Besucher, wie viel Muskelumfang zu zugelegt hast, wie viele Stunden du im Fitnesscenter verbracht hast oder auch wie viele Personen du schon als Personal Trainer motivieren konntest.

Model-Website

Bist du ein professionelles Model und möchtest dich von Agenturen buchen lassen? Du kannst Bilder und Text ähnlich einer Printseite aus deinem liebsten Fashion-Magazin gestalten. Und das Portfolio platzierst du ebenso auf der Startseite, um schonmal auf deine bisherigen Arbeiten hinzuweisen.

Der klassische Blog

Natürlich eignet sich OceanWP wohl am allerbesten dazu, einen ganz simplen und klassischen Blog zu führen. Du präsentierst deine Blogeinträge entweder ganz üblich oder im Tabellen- bzw. Block-Stil und interessierte Leser wählen sich dann diejenigen aus, die sie am meisten interessieren.

OceanWP downloaden

Programmiert wurde OceanWP von Nicholas im Jahr 2016. Teil der Bloggosphäre ist er jedoch bereits seit 2012, wo er auch direkt damit begann, sich mit WordPress zu befassen.

Der Download der abgespeckten Version ist gratis und direkt auf der Website oceanwp.org zu starten. Möchtest du aber die vorgefertigten Demos für dich nutzen oder aber die unterschiedlichen Premium-Extensions, so ist eine Lizenz notwendig. Du kannst dabei zwischen drei verschiedenen Varianten wählen:

  • Personal; Lizenz für eine Seite, kostet jährlich $ 39 oder einmalig $ 159 für eine Lifetime-Lizenz
  • Business; Lizenz für drei Seiten, kostet jährlich $ 79 oder einmalig $ 319 für Lifetime
  • Unlimited; Lizenz für unendlich viele Seiten, entweder jährlich für $ 129 oder Lifetime für $ 519

Die einzelnen Erweiterungen unterscheiden sich bei diesen drei Aboplänen nicht. Dabei geht es wirklich nur darum, wie viele WordPress-Seiten du mit OceanWP bestücken möchtest.

Pascal Prohl

Seit über acht Jahren bin ich in der wunderbaren Welt von WordPress unterwegs. Heute arbeite ich nicht nur als WordPress-Freelancer, sondern sorge auch in einer bekannten Online-Marketing-Agentur für glückliche Kunden – auch hier oft dank WordPress.

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