Blogparade: Warum bloggst du eigentlich?

Blogparaden? Das gibt es noch? Tatsächlich kannte ich Blogparaden aus meiner Anfangszeit von WordPress (gegen 2010) und habe zu dieser Zeit auch fleißig bei einigen mitgemacht. Zuletzt ging in meiner persönlichen Filterblase lediglich der Webmaster-Friday um, der im gleichen Stile Blogger dazu animierte, regelmäßig über ein bestimmtes Thema zu bloggen. Seitdem aber auch jener Freitag mehr oder weniger eingestellt wurde, habe ich von wenigen Blogparaden gehört, weshalb ich mir überlegt habe, nun selbst eine zu starten.

Da ich mit meinem Blog über WordPress endlich wieder die Lust und Motivation gefunden habe, zu bloggen, soll es in meiner persönlichen Blogparade auch um genau jenes Thema gehen – das Bloggen!

Was ist eine Blogparade?

Im Grunde steckt ein wirklich einfaches Konzept hinter einer Blogparade. Der Initiator einer solchen Parade gibt ein Thema vor und andere Blogger können zu eben jenem Thema etwas schreiben. In der Regel definiert der Themengeber das jeweilige Thema möglichst genau und stellt einige Fragen.

Als Blogger, der auf eine Blogparade reagieren möchte, greift man dann jenes Thema in Form eines eigenen Beitrages auf und beantwortet die gegebenen Fragen. Zur Übersicht und auch um andere Blogger zu animieren, wird der Startbeitrag verlinkt. Um dem Ganzen zusätzlich einen Rahmen zu geben, empfiehlt es sich außerdem ein zeitliches Limit festzulegen. Wer es noch etwas ausführlicher beschrieben haben möchte, kann auf der Website von Manuel lesen, was genau eine Blogparade eigentlich ist.

So kannst du mitmachen!

Bei meiner persönlichen Blogparade mitzumachen ist ganz einfach: Schreibe einfach einen Blogartikel und beantworte möglichst alle nachfolgende Fragen. Gerne darfst du natürlich deine Leser animieren, auch an meiner Blogparade teilzunehmen

  1. Wie bist du zum Bloggen gekommen? Wann hast du angefangen? Wie hast du dich damals gefühlt?
  2. Was gefällt dir am Bloggen? Was motiviert dich? An was denkst du gerne zurück?
  3. Was stört dich am Bloggen? Was demotiviert dich? Hast du schon darüber nachgedacht aufzuhören?
  4. Wie sieht deine Blogger-Zukunft aus? Was planst du mit deinem Blog? Auf was dürfen sich deine Leser freuen?

Als kleine Belohnung verlose ich unter allen teilnehmenden Bloggern einen Amazon-Gutschein in Höhe von 50€. Um teilzunehmen, folge einfach den oben genannten Bedingungen und schicke mir am besten einen Link zu deinem Blogbeitrag per E-Mail an pascal@wpblog.de. Im Anschluss entscheidet der Zufall, welcher der Teilnehmer den Gutschein gewinnt. In diesem Beitrag werde ich dann außerdem die Ergebnisse zusammenstellen.

Viel Erfolg!

Teilnahmeschluss: 30. September 2019

Meine persönliche Geschichte

Natürlich möchte ich es mir auf gar keinen Fall nehmen lassen, selbst an meiner Blogparade teilzunehmen. Schließlich möchte ich auch mit gutem Beispiel voran gehen.

Wie ich selbst zum Bloggen gekommen bin

Meine allererste Website war tatsächlich ein kleiner Blog, den ich Anfang 2010 gestartet hatte. Damals nutzte ich meine Winterferien, um in Windeseile die Basics von WordPress zu erlernen. Unter einer Domain, die ich leider dann doch irgendwann kündigte und heute im Besitz eines Domaingrabbers ist, bloggte ich über alles, was mir in den Sinn kam. Ein festes Thema gab es nicht, es war eben mein persönlicher, kleiner Gemischtwarenladen.

Wie ich dazu kam? Mich faszinierten zahlreiche Blogs anderer, mehr oder weniger bekannten Menschen im Netz. Ich wollte deshalb auch eine eigene Spielwiese haben, auf der ich mich austoben und über meine Meinung schreiben konnte. Gelesen haben es letztendlich wenige – ich kann mich noch bestens erinnern, wie ich mich damals nach fast einem halben Jahr freute, endlich 1.000 Besucher auf meinem Blog begrüßt haben zu dürfen. Dennoch war mein persönlicher Blog mein ganzer Stolz und ich bin immer noch traurig, dass ich irgendwann die falsche Entscheidung traf, jenen Blog einzustampfen und die Domain aufzugeben.

Blogosphäre: Von guter Community und Linkgeiz

Wenn ich mich an die damalige Zeit zurückerinnere, so erinnere ich mich vor allem an den Zusammenhalt in der damaligen Blogsphäre. Auch wenn mein damaliger Blog eher klein und ganz und gar nicht professionell aussah, knüpfte ich schnell Kontakte und auch die echten Profis halfen mir weiter, sei es mit nützlichen Tipps oder auch Verlinkungen. Viele der damaligen Blogger verschwanden irgendwann, man hörte nichts mehr von ihnen und auch die Websites jener offline.

Klar, auch damals verkauften Blogger Links und sorgten mit SEO-Taktiken für bessere Platzierungen in den Suchergebnissen. Doch dennoch habe ich das Gefühl, dass Blogger und Website-Betreiber in den letzten Jahren immer kommerzieller geworden sind. Heute denkt man nach, über was und wen man schreibt und was und wen man verlinkt. Einen Link zu einem interessanten Beitrag eines anderen Bloggers zu setzen, tut man eher selten. Man ist linkgeizig geworden, schließlich ist die Währung Backlinks in der Online-Marketing-Szene immer wertvoller geworden.

Was mich zum Blog über WordPress brachte

Dennoch lasse ich mich von diesem Eindruck nicht unterkriegen und habe diesen Blog ins Leben gerufen. WordPress ist mein persönliches Lieblingsthema und gleichzeitig auch mein Hobby. Ich liebe es, neue WordPress-Themes oder -Plugins auszuprobieren und darüber zu schreiben. Es ist gerade wichtig, über ein Thema zu bloggen, das einen selbst interessiert und eben nicht nur Geld oder Besucher bringt. Bloggen macht mir Spaß und genau das ist es, was mich am Bloggen hält.

Seit über acht Jahren bin ich in der wunderbaren Welt von WordPress unterwegs. Heute erstelle ich nicht nur erfolgreich eigene WordPress-Websites, sondern sorge auch in einer bekannten Online-Marketing-Agentur für glückliche Kunden – auch hier oft dank WordPress.

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