Bestenliste – Die absolut besten WordPress-Themes 2019

Eine WordPress-Website ohne ein passendes Theme? Gar nicht möglich, schließlich sorgt genau jenes erst für das Erscheinungsbild der Website. Doch der Markt der WordPress-Templates ist wirklich riesig groß. Zahlreiche Anbieter bieten eigene Themes an und werben mit unzähligen Funktionen und besonderem Design.

Doch welches ist wirklich das beste WordPress-Theme? Muss es wirklich etwas kosten oder darf es auch kostenlos sein? Und worauf kommt es beim Kauf eines solchen Templates an? In diesem Artikel werde ich dir persönlich genau diese Fragen so gut es geht beantworten.

Großer Funktionsumfang kostet

Es gibt kaum eine Idee, die sich nicht in irgendeiner Weise mit den bekanntesten WordPress-Templates umsetzen lässt. Der Grund dafür liegt vor allem im Wettrüsten der großen Theme-Entwickler, die mit immer größerem Funktionsumfang auf Kundenfang gehen. Vorbei sind die Zeiten, in denen ein einfacher Slider noch ein aufregendes Alleinstellungsmerkmal eines Themes war. Heute werben die Entwickler nicht nur mit eben solch einem Slider, sondern erweitern die grundlegenden Möglichkeiten des Content-Management-Systems WordPress massiv. Zu diesen Möglichkeiten zählen so beispielsweise verschiedene Navigationen, Blog-Ansichten, Portfolio-Darstellungen oder gar einem in WordPress integrierten Forum mitsamt dazugehöriger Darstellung.

Integrierte Pagebuilder wie der Divi Theme Builder (Bild) gehören zu vielen WordPress-Themes.

Gerade deshalb ist auch keineswegs verwunderlich, dass ein solches WordPress-Theme in der Regel nicht kostenlos ist. Schließlich möchte der Entwickler für seine harte Arbeit finanziell entlohnt werden. Ein wirklich gutes Premium-WordPress-Theme wird schließlich nicht nur einmal erstellt, sondern auch im Nachhinein mit wichtigen Updates oder gar neuen Features versorgt. Gute kostenlose WordPress-Themes gibt es zwar auch, in der Regel sollte man hier aber einen deutlich geringeren Funktionsumfang und einen schlechten bis vollständig fehlenden Produkt-Support erwarten.

Empfohlene WordPress-Themes

Nachfolgend findest du meine persönlichen WordPress-Theme-Empfehlungen. Diese habe ich allesamt selbst ausprobiert und sogar für eigene Projekte oder gar Kunden-Websites genutzt.

1. Divi von Elegant Themes

Divi ist eines der beliebtesten, wenn nicht sogar das beliebteste WordPress-Theme auf dem Markt. Es wird von Elegant Themes, einem der führenden WordPress-Entwickler der Welt, verkauft.

Das Divi-Theme verfügt über einen integrierten Drag & Drop-Builder (Divi Builder), mit dem nahezu jede Art von Layout erstellt werden kann. Mit dabei sind auch 20 vorgefertigte Layouts, mit denen ein neues Projekt sofort gestartet werden kann. Mit Divi können benutzerdefinierte Layouts in der Divi-Bibliothek gespeichert werden, damit man sie bei Bedarf später wiederverwenden kann.

2. Enfold von Kriesi

Das WordPress-Theme Enfold ist ebenfalls bei ThemeForest erhältlich. Hat man das Template gekauft, lässt sich in Windeseile eine schicke, moderne Websites mit Enfold erstellen. Die Gestaltung der Seite geschieht über umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten im Backend der Seite und einem eigenst für das Theme entwickelten Pagebuilder.

Auch Kriesi, der Entwickler hinter dem Design, bietet dir als Kunden zahlreiche Demo-Websites, die sich direkt nach der Installation des Themes auf die eigene Website übertragen lassen.

3. Avada von ThemeFusion

Das WordPress-Template Avada ist die Nummer 1 unter den Premium-WordPress-Themes auf dem Marktplatz ThemeForest. Es kommt mit über 250 vorgefertigten Einzelseiten und sogar über 40 vorgefertigte, vollständige Websites daher. Diese lassen sich ganz einfach mit wenigen Klicks installieren und anschließend mit eigenem Inhalt befüllen.

Der Entwickler wirbt damit, mit dem beliebten WordPress-Theme innerhalb kürzester Zeit eine vorzeigbare Website zu erstellen. Der integrierte Installer für Demo-Daten hilft dabei. Ebenso wie andere Themes in der Liste lassen sich die Inhalte und Design-Elemente bequem mithilfe eines Drag-and-Drop-Builders positionieren und befüllen.

4. Impreza von UpSolution

Der Funktionsumfang von Impreza, einem WordPress-Theme von UpSolution, muss sich keineswegs verstecken. Auf zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten kann sich der Kunde nach dem Kauf freuen. Auch hier geschieht die Befüllung der Website über einen Pagebuilder mit Drag-and-Drop-Funktionalität, Demo-Daten lassen sich binnen Sekunden einbinden.

Der Entwickler bietet Interessenten sogar an, einmal live ins Backend einer Website mit eben jenem Theme hineinzuschnuppern und die Möglichkeiten kennenzulernen.

5. Genesis von StudioPress

Genesis ist kein typisches WordPress-Theme wie die Anderen in dieser Liste. Es handelt sich vielmehr um eine Art Framework, weshalb ich Genesis vor allem eher den fortgeschrittenen WordPress-Nutzern empfehle. Wer sich auf jenes Framework einlässt, erhält mit zahlreichen Child-Themes des Anbieters moderne und zukunftssichere WordPress-Websites.

Durch zahlreiche Modifikationen, Anleitungen und Tutorials anderer Genesis-Nutzer lässt sich der Funktionsumfang seiner eigenen WordPress-Website erweitern.

Was sollte ich beim Kauf beachten?

Es ist natürlich schwierig, genau zu sagen, worauf man allgemein beim Kauf des besten WordPress-Themes achten sollte. Dennoch habe ich versucht, wichtige und relevante Punkte grob zusammenzufassen.

Checkliste

  • Ausreichender Funktionsumfang: Passt das Theme zu meinem Anwendungsfall?
  • Suchmaschinenoptimiert: Ist das Theme für gängige Suchmaschinen optimiert und hält sich der Entwickler an die dazugehörigen Standards?
  • Responsives Design: Wird das Theme auf Mobilgeräten optimal angezeigt?
  • Ladezeitoptimierungen: Ist das Theme für eine geringe Ladezeit optimiert?
  • Guter und schneller Support: Kümmert sich der Entwickler vor und nach dem Kauf um den Kunden und aufkommende Probleme?
  • Schnelle Updates (Zukunftssicherheit): Wird das Theme bei WordPress-Erneuerungen oder gar Sicherheitslücken schnellstmöglich vom Entwickler aktualisiert?

Die Punkte in der Liste sind größtenteils selbsterklärend. Wer ein wirklich gutes WordPress-Template möchte, das vor allem modern und zukunftssicher ist, sollte sich bei einem der größeren Anbieter bedienen. Der große Funktionsumfang und die vielen Einstellungsmöglichkeiten sorgen dafür, dass auch hier nicht jede Website gleich aussieht, sondern man jene nach seinen eigenen Vorstellungen individualisieren kann.

Eigene Wünsche und Erwartungen

Natürlich kann auch ein WordPress-Theme, das nicht zu meinen persönlichen Empfehlungen gehört, das für dich beste Template sein. Es kommt hier schließlich immer ganz auf die eigenen Vorstellungen, Wünsche und Erwartungen an. In der Regel sollte man bei den genannten Themes aber wohl kaum etwas falsch machen. Einige Anbieter wie zum Beispiel Elegant Themes bieten zudem sogar ein 30-tägiges Rückgaberecht. Ohne „Wenn und Aber“ wird von jenem bekannten Entwickler der Betrag in Windeseile zurücküberwiesen, sollte man mit dem Template nicht glücklich sein.

Was du über kostenlose WordPress Themes wissen solltest

Um Kosten zu sparen bietet es sich natürlich bei der eigenen WordPress Website an, dass man auf ein kostenloses Theme zurückgreift. Inwiefern unterscheiden sie sich allerdings von den Premium-Varianten? Dies werden wir uns nun genauer ansehen.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Free & Premium

Kostenlose ThemesPremium Themes
Sind mit wenigen Klicks installiert, da die möglichen Einstellungen sehr minimalistisch gehalten sind. Nach dem Kaufvorgang erfolgt die Installation. Mithilfe des Theme-Customizers wird alles eingestellt, was einige Zeit dauern kann.
Wenn es nicht gefällt, wird es einfach gegen ein anderes kostenloses Design ausgetauscht. Du musst dir vor dem Kauf sicher sein, denn es gibt nicht immer ein Rückgaberecht. Teste nach Möglichkeit die Light-Versionen aus!
Du bist in der individuellen Gestaltung sehr eingeschränkt. Du hast in der Regel viele gestalterische Möglichkeiten.
Es kann sein, dass nicht so oft Aktualisierungen nachfolgen. In der Regel gibt es keinen Support, der sich um deine Probleme kümmert. Dafür gibt es aber womöglich Hilfe in der Community. Regelmäßige Updates sind die Norm, genauso wie ein Support. Für den musst du allerdings oft extra bezahlen.
Unkompliziert durch minimalistische Anpassungsmöglichkeiten. Du musst dich womöglich erst in das Theme und seine Einstellungen einarbeiten, was zeitintensiv sein kann.
Die Konzeption der Website ist oft vergleichsweise kompliziert, da es keinen Pagebuilder gibt. Ein Großteil der Struktur ist fix vorgegeben. Ein Pagebuilder ist oft inklusive. Aber auch, wenn er einen vergleichsweise einfachen Layoutaufbau ermöglicht, braucht es zunächst Einarbeitungszeit.

Welche Variante macht wann Sinn?

Als Grundregel gilt natürlich, dass ein privates Projekt grundsätzlich auf kostenfreier Basis aufgebaut werden kann, während du für eine professionelle (und damit kommerzielle) Website auf eine Premium-Lösung zurückgreifen solltest.

Wenn du deine Homepage aus beruflichen Gründen aufbaust, brauchst du eine Palette an Funktionen, die dir zunächst wahrscheinlich nicht bewusst sind. Eine hohe Ladegeschwindigkeit ist nicht nur wichtig, um deine Besucher nicht zu vergraulen, sondern auch für gutes SEO unverzichtbar. Außerdem ist es mit einer kostenlosen Lösung kaum möglich, dein Corporate Identity ausreichend umzusetzen.

Viele der mitgelieferten Extensions von Premium-Themes verbleiben oft aktiv im Hintergrund, selbst wenn sie gar nicht eingesetzt werden. Das beste Beispiel sind die oft enthaltenen Rezept-Addons. Führst du einen Blog aus einem ganz anderen Themensegment, so erübrigen sich diese. Die Blöcke sind zwar immer da, aber du klappst sie vermutlich immer zu und ignorierst sie. In der Regel sorgen sie nicht für Probleme, dennoch solltest du sie in so einem Fall immer deaktivieren.

Auf deine Entscheidungsfrage, ob es ein kostenloses oder kostenpflichtiges WordPress Theme werden soll wirkt sich dieser Faktor insofern aus, da sich der Preis oft erst aus solchen Addons ergibt. Der grundlegende Aufbau von Free-Versionen stimmt mit dem der hochwertigen Bezahlalternativen meist direkt überein. Sei dir daher schon im Vorfeld im Klaren darüber, was du wirklich brauchen wirst und ziehe eine klare Grenze. Vergleiche die Funktionen mit deinen wirklichen Anforderungen und entscheide hiernach, ob es die Investition wert ist.

Aus der vorangegangenen Tabelle kannst du die wichtigsten Unterschiede entnehmen. Dadurch steht auch außer Frage, dass jede Variante ihre Vor- und Nachteile mit sich bringt. Es kommt letzten Endes eben immer auf deine individuelle Situation an.

Ein paar Empfehlungen für deine Theme-Suche

Auf der Suche nach einem kostenfreien Theme musst du dich nicht nur in deinem Dashboard danach umsehen. Das ganze Web ist voll von Anbietern, die nur darauf warten, dass du dich an ihrer breiten Auswahl bedienst.

Eines der Standardthemes, das nahezu jeder Blog zumindest zu anfangs in Nutzung hat, ist Twenty Seventeen. Da es sehr beliebt ist, profitierst du hier von dem Vorteil, dass es regelmäßige Updates gibt.

Sehr empfehlenswert sind unter anderem die kostenlosen Themes von Sparkle WP Themes, denn die sind nicht nur für ihr zeitloses Design, sondern auch für eine bemerkenswerte Schnelligkeit bekannt. Für WordPress-Blogs von Agenturen und Dienstleistern hat sich OnePress von FameThemes als herausragender Favorit unter Beweis gestellt, während unter den Lifestylebloggern insbesondere minimalistische Stile, wie zum Beispiel der von Writee aus dem Hause Scissor Themes hoch im Kurs steht. Ein neuer Big Player auf dem Gebiet soll seit 2019 außerdem Bento vom Satori Studio sein.

Worauf musst du bei kostenlosen Themes achten?

Solltest du vorhaben, nach der Themeinstallation individuelle Anpassungen vorzunehmen, vergewissere dich im Vorhinein, ob der Autor des Themes dies überhaupt akzeptiert. Welchen verschiedenen Lizenzrechten es im Zusammenhang mit WordPress vorherrschen, kannst du dir in diesem Blogartikel durchlesen.

Ansonsten gelten natürlich die Klassiker:

  • Das Theme sollte zuletzt vor rund vier, spätestens acht Wochen aktualisiert worden sein, damit aktuelle Sicherheitslücken zeitnah geschlossen wurden.
  • Im besten Fall hast du die Möglichkeit, einen Cookie-Hinweis ohne zusätzliches Plugin zu setzen.
  • Genauso sollten sich Google Fonts & Co. in den Einstellungen aus dem Theme streichen lassen, damit deine Website mit der DSGVO konform ist.

Seit über neun Jahren bin ich in der wunderbaren Welt von WordPress unterwegs. Heute erstelle ich nicht nur erfolgreich eigene WordPress-Websites, sondern sorge auch in einer bekannten Online-Marketing-Agentur für glückliche Kunden – auch hier oft dank WordPress.