Must Have: Beste WordPress-Plugins 2019

Du weißt mittlerweile selbst aus erster Hand, wie wichtig Plugins für das Content Management System WordPress sind. Sie helfen dir dabei, selbst mit geringen Vorkenntnissen und dazu noch mit einem sehr geringen Zeitaufwand deinen Blog auf Vordermann zu bringen und ihn mit den verschiedensten Gimmicks auszustatten. Aber nicht immer geht es um die optische Aufwertung, hin und wieder brauchen wir Plugins auch für die technische Verbesserung der Seite. Sei es nun, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern, oder um die Suchmaschinenoptimierung zu fördern.

Nachfolgend habe ich für dich daher die wichtigsten Plugins zusammengefasst, die auch auf deiner Seite zum Einsatz kommen sollten. Wenn du dir nur Sorgen machst, ob du damit zu viel auf deiner Webseite installieren würdest, lies dir gerne einmal diesen Artikel durch, den ich zu dem Thema bereitstelle.

Die wichtigsten kostenlosen Plugins

Damit es für dich am übersichtlichsten bleibt, werden wir die Plugins in kostenfreie und kostenpflichtige aufteilen. Zunächst sehen wir uns einmal die wichtigsten Erweiterungen für deinen WordPress-Blog an, die kein Geld kosten werden.

Yoast SEO

Der Name dieses Plugin ist dir bestimmt schon einmal untergekommen. Yoast SEO gehört heute einfach dazu, so hat es sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Werkzeuge bei der Suchmaschinenoptimierung etabliert.

Das Plugin bietet dir verschiedene Möglichkeiten, die wichtigsten Faktoren der Onpage-Optimierung vorzunehmen. Das schließt nicht nur die Bearbeitung von Metadaten ein, sondern auch ein paar generelle Richtwerte, was Keywords und Leserlichkeit deiner Texte angeht.

Allerdings ist Yoast immer mit Vorsicht zu genießen, denn es nutzt ein einheitliches „Schema F“ und kann daher im Einzelfall in seinem Ampelsystem etwas als schlecht werten, was deine Zielgruppe aber benötigt. Das beste Beispiel ist hierfür ein Blog, der sich mit viel juristischen Themen auseinandersetzt und dementsprechend schwer leserliche Inhalte bereitstellt. Die Zielgruppe wird genau das erwarten und auch bestens damit umgehen können, doch ein durchschnittlicher Leser hat damit natürlich seine Probleme. Yoast SEO wird hier in erster Linie die Leserlichkeit stets auf das rote Lämpchen stellen und damit aufzeigen, dass Verbesserungen notwendig wären. Wie gesagt, es kommt hier immer auf den Einzelfall an.

Antispam Bee

Auch hier haben wir es mit einem Plugin zu tun, dass bereits jeder WordPress blog installiert haben sollte. Antispam Bee hilft dir dabei, lästigen Spam aus den Kommentaren fernzuhalten. Dabei blockt es Spambots ab, die sich andernfalls Zugriff auf Formulare und Kommentarfelder verschaffen könnten.

Du bekommst keine nervigen, unerwünschten Mails und das Plugin erfüllt auf der anderen Seite ausnahmslos die Richtlinien, die seit Mai 2018 von der DSGVO vorgelegt werden.

W3 Total Cache

Umso größer deine Seite wird, desto stärker sollte sie auch komprimiert werden, um eine hohe Ladegeschwindigkeit gewährleisten zu können. Anderenfalls würdest du deine Besucher von der Seite vertreiben und das möchtest du natürlich nicht.

Das Plugin W3 Total Cache sorgt dafür, dass deine Seite nicht bei jedem neuen Aufruf eine Abfrage in die Datenbank startet. Dementsprechend werden die Inhalte auch sehr viel schneller geladen, was die Performance deiner Seite insgesamt verbessert. Nicht nur deine Besucher sind zufrieden, sondern auch Google. Auf langfristige Sicht wird dir das zu guten Rankings verhelfen, denn der Algorithmus des Suchgiganten wird immer mehr darauf ausgelegt, schnellen Seiten einen entsprechenden Vorteil zu verschaffen.

Broken Link Checker

Sogenannte tote Links sind nicht nur für deine Leser lästig, sie lassen dich auch bei Google nicht gut dastehen. Mit einem Plugin, wie dem Broken Link Checker, kannst du regelmäßig deine Seite auf funktionierende ausgehenden und internen Links überprüfen.

Table of Contents Plus

Du kennst bestimmt die ein oder andere (Nischen-)Seite, die ein Inhaltsverzeichnis bereitstellt, ehe es mit dem Content losgeht. Das wird durch das Plugin Table of Contents Plus ermöglicht. Du hast hier die Möglichkeit, optische Veränderungen nach der Installation vorzunehmen und kannst grundlegend einstellen, ob das Inhaltsverzeichnis ausgeklappt oder eingeklappt zu sehen sein soll.

Wann lohnt es sich, ein Inhaltsverzeichnis anzubieten?

Wenn dein Blog in erster Linie aus persönlichen Beiträgen und Erfahrungsberichten stammt, liegt es bei dir, ob du ein Inhaltsverzeichnis anbietest. Wichtig wird es bei Ratgebern und Inhalten, die mehr wie ein eBook aufgeteilt sind. Durch das Inhaltsverzeichnis kann so die Übersicht bewahrt bleiben und die Leser gelangen per Mausklick schnell zu einem dezidierten Abschnitt, der für sie interessant ist. Das reduziert nicht nur die Absprungrate, sondern steigert auch die Usability. Beides ist gut für deine Rankings bei Google und Co!

AMP

AMP ist die Kurzform von Accelerated Mobile Pages, was dafür zuständig ist, dass deine Seite vollautomatisch für mobile Geräte optimiert wird. Das zeichnet sich in einer besonders schnellen Ladezeit aus, kann aber auch einigen Anpassungsaufwand für dich bedeuten. Insbesondere dann, wenn du ein bestimmtes Design auf der mobilen Version deiner Homepage bei behalten möchtest.

Contact Form 7

Trotz seinem großen Umfang stellt WordPress nach der Installation kein eigenes Kontaktformular bereit. Falls du deinen Lesern eine solche Möglichkeit geben möchtest, solltest du dir auf jeden Fall Contact Form 7 installieren. Der Vorteil davon ist nicht nur, dass es sehr leicht einzustellen ist, sondern auch die mit der DSGVO in Verbindung stehenden Richtlinien bezüglich dem Datenschutz erfüllt werden.

TablePress

Wenn du kein Theme nutzt, das eigene CSS-Abschnitte und Shortcodes für Tabellen hinterlegt hat, kann es mit der Darstellung und dem Aufbau relativ schwer werden. Außerdem sind Tabellen ohne HTML-Kenntnisse in WordPress fast unmöglich zu hinterlegen. Das Plugin TablePress schafft hier Abhilfe, indem du in einem eigenen Reiter Tabellen übersichtlich anlegen und bearbeiten kannst und diese dann mithilfe von einem Shortcode an eine beliebige Stelle einfügst.

Simple Post Notes

Geht es dir manchmal so, dass du gewisse Blogartikel noch nicht veröffentlichen kannst, da sie auf einen Artikel verlinken, der erst noch geschrieben werden muss? Damit es dir nicht passieren kann, dass du diesen aus Versehen veröffentlichst, kannst du Simple Post Notes in deinem WordPress Blog installieren.

Dieses Plugin fügt ein kleines Notizfeld in deinem Beitragsbereich im Backend hinzu, in welchem du nun die verschiedensten Vermerke hinterlegen kannst. Der Vorteil davon ist natürlich, dass deine Besucher davon nichts mitkriegen und die Notizen dementsprechend nur für dich (& deine Mitarbeiter/Autoren) zu sehen sind.

Simple Alert Boxes

Das Plugin Simple Alert Boxes fügt deinem WordPress Blog verschiedene Infoboxen hinzu, die sich farblich und durch einen Icon voneinander unterscheiden. Sie sind responsive, passen sich damit automatisch auf das Endgerät an, von dem aus der Beitrag aufgerufen wird und werten auch deine Beiträge optisch auf.

ReOrder Post Within Categories

Dieses Plugin unterstützt dich dabei, Beiträge innerhalb einer Kategorie nach Wunsch zu sortieren. Das kann entweder alphabetisch oder chronologisch erfolgen, je nachdem ob du das Plugin in einer Kategorie aktivierst oder deaktivierst. Auch eine manuelle Sortierung ist dann ganz einfach möglich.

Allerdings muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass sämtliche im Nachhinein hinzukommenden Beiträge manuell sortiert werden müssten, wenn ReOrder Post Within Categories für eine Kategorie aktiviert wurde!

Seo Image Toolbox

Last but not least kommen wir zu einem simplen, aber mächtigen Plugin. Seo Image Toolbox verwendet den Titel des Bildes, dass du hochlädst und fügt diesen automatisch als Alt-Text hinzu. Das spart dir sehr viele Stunden ein, die du ansonsten für SEO zusätzlich brauchen würdest. Denn auch die Texte, die im Hintergrund eines Bildes hinterlegt sind, spielen dafür eine große Rolle. Dementsprechend ist es dann nur noch deine Aufgabe, das Bild so zu benennen, dass dir der Titel einen entscheidenden SEO-Vorteil bietet. Beschreibe daher möglichst mit Keywords, was auf dem Foto zu sehen ist.

Die besten kostenpflichtigen WordPress-Plugins

Neben all den zuvor genannten Plugins gibt es auch ein paar Premium-Versionen, die deinen Blog stark aufwerten können und dir viel Arbeit ersparen werden. Manche davon bieten Lite-Versionen an, aber in ihrer Vollversion sind sie nie kostenfrei.

Visual Composer

Der Visual Composer hilft WordPress Nutzern, die über wenig Programmierkenntnisse verfügen, ihren Blog nach dem WYSIWYG-Prinzip aufzubauen. Dementsprechend kannst du Frontend sowie Backend ganz deinen Wünschen anpassen und so das Erscheinungsbild deiner Seite auch ohne Kenntnisse in CSS, HTML und PHP bearbeiten. Gleichzeitig sorgt das Plugin dafür, dass deine Seiten alle responsive werden. Das bedeutet, dass sie automatisch je nach Zugriffsgerät optisch angepasst werden, ohne dass Ladezeit und Optik darunter zu leiden haben.

Hummingbird, Smush & Co.

Diese Plugins stammen vom selben Hersteller und sind eine Erweiterung, wenn es darum geht, die Ladegeschwindigkeit deiner Seite zu verbessern. Hummingbird nimmt zum Beispiel die typischen Funktionen ein, die ein gutes Cache-Plugin benötigt, während Smush dafür zuständig ist, dass sämtliche von dir hochgeladenen Bilder automatisch komprimiert werden.

Zu jedem Plugin gibt es eine kostenfreie Variante, bei der ein paar Funktionen der Vollversion genutzt werden können.

Borlabs Cookies

Borlabs hat sich darauf spezialisiert, mit seinem Plugin eine Optin-Lösung anzubieten, die der DSGVO und ePrivacy Verordnung nachkommt. Es hat sich über die letzten Monate hinweg als das wohl zuverlässigste Plugin in dieser Hinsicht erwiesen und wird auch dementsprechend oft genutzt. Zwar ist es nicht besonders günstig, aber die Investition lohnt sich. Insbesondere im Hinblick darauf, dass durch die vielfache Nutzung ständig Updates erfolgen werden.

AAWP

Sofern du dein WP Projekt kommerziell aufbauen möchtest und beispielsweise eine Nischenseite daraus machst, ist AAWP ein nahezu unverzichtbares Plugin. Hierbei handelt es sich um ein Programm, dass dir dabei hilft, die ASIN-Codes aus deinem Amazon-Partnerprogramm schnell auf die jeweilige Seite zu integrieren. Zur Auswahl stehen dir dabei verschiedene Templates, was natürlich die optische Gestaltung vergleichsweise einfach macht.

Seit über acht Jahren bin ich in der wunderbaren Welt von WordPress unterwegs. Heute erstelle ich nicht nur erfolgreich eigene WordPress-Websites, sondern sorge auch in einer bekannten Online-Marketing-Agentur für glückliche Kunden – auch hier oft dank WordPress.

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