Favicon bei WordPress-Website einbinden

Ein Favicon hast du bestimmt schonmal gesehen, auch wenn du aus dem Stegreif heraus nicht weißt, worum es sich hierbei handelt. Dabei ist nämlich die Rede von dem kleinen Bildchen, das du direkt im Tab bzw. in den Lesezeichen siehst (sofern du die Seite in deinem Browser abspeicherst). Heute will ich mich damit auseinandersetzen, wie du einen bei deiner WordPress Seite hinterlegen kannst und warum man das überhaupt machen sollte.

Warum sollte man einen Favicon überhaupt hinterlegen?

Ganz einfach: Weil er bei der Identifizierung deiner Seite helfen wird! Favicons gehen oft auch als Miniversion des eigenen Logos durch. Wer welche hinterlegt, unterstützt seine Leser dabei, dass sie die eigene Seite schnell wieder finden können unter all den bestehenden Lesezeichen. Denk nur mal an die Favoritenleiste in Firefox & Co.! Wenn man hier die Seitennamen entfernt, weil man möglichst viele speichern will, kann man keine Seite mehr von der anderen ohne Favicon unterscheiden.

Selbiges gilt natürlich auch dann, wenn jemand mehrere Tabs offen hat. Auch dann hilft der kleine Icon dabei, sie alle voneinander zu unterscheiden.

Wusstest du übrigens, dass deine Besucher deine Seite auch auf ihrem Home Screen am Smartphone speichern können? Auch dann wird auf deinen Favicon zurückgegriffen und dieser als Bildchen hinterlegt.

Wie hinterlegt man bei WordPress einen Favicon?

Vor ein paar Jahren war das noch sehr viel komplizierter, als die kleine Grafik ein bestimmtes Dateiformat haben musste, damit es als Favicon hinterlegt werden konnte. Dafür wurden dann spezielle Generator genutzt, die es auch heute noch gibt. Bedarf ist auf jeden Fall da, denn nicht jedes CMS ist dazu in der Lage, das automatisch zu hinterlegen. Bei jeder anderen Website ist es natürlich auch nach wie vor ein manueller Prozess.

WordPress erlaubt es durch die meisten Themes bereits. Im Customizer wird dann einfach das Favicon hinterlegt. Hierfür gibt es dann einen Abschnitt, der entweder mit dem Begriff oder alternativ „Site Icon“ ausgezeichnet ist.

Sollte das bei dir nicht klappen, kannst du dir hier mit Plugins aushelfen. In der Regel müssen diese kleinen Programme dann nicht länger auf deiner Seite aktiv sein, sobald mal ein Icon hinterlegt ist. Es kann aber auch der gegenteilige Fall eintreten! Lies dir daher am besten die Detailseiten und Erfahrungsberichte zu den Plugins durch.

Alternativ kannst du es auch manuell durch einen Code hinterlegen.

Öffne dafür deine header.php Datei und füge folgendes in die Datei ein:

<link rel=“icon“ href=“https://www.deinblog.de/deinfavicon.png“ type=“image/x-icon“ />

<link rel=“shortcut icon“ href=“https:// www.deinblog.de/deinfavicon.png“ type=“image/x-icon“ />

Fertig! Schon ist dein Favicon hinterlegt. Damit die Änderungen dann auch übernommen werden, solltest du zur Sicherheit noch den Cache löschen.

Wie erstellt man am besten ein Favicon?

Am einfachsten ist es natürlich, wenn du dafür ein Grafikprogramm nutzt, wie Photoshop oder Gimp. Zwar ist es mittlerweile auch mit Paint 3D möglich, eine fixe Bildgröße einzugeben, aber das Programm an sich ist im Handling mittlerweile etwas umständlicher, als ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm.

Favicons sind 512×512 Pixel groß. Du kannst aber – sofern du es über WordPress direkt inkludierst – auch eine größere Datei anlegen. Dabei musst du dann nur darauf achten, dass sie über quadratische Maße verfügt.

 

Seit über acht Jahren bin ich in der wunderbaren Welt von WordPress unterwegs. Heute erstelle ich nicht nur erfolgreich eigene WordPress-Websites, sondern sorge auch in einer bekannten Online-Marketing-Agentur für glückliche Kunden – auch hier oft dank WordPress.