Checkliste: So kannst du das richtige WordPress-Theme finden

Das Design einer Website ist immer mit Emotionen verbunden. Alleine der erste Eindruck, den es vermittelt – und damit auch dir, bevor du es kaufst – ist entscheidend, wenn es darum geht, ob es einem gefällt oder nicht. Selbst, wenn du noch keine klare Vorstellungen davon hast, wie du deine Seite aufbauen möchtest, schwingen unterbewusst gewisse Anforderungen mit, über die du womöglich noch nicht eingehend nachgedacht hast. Vielleicht bist du mit so vielen verschiedenen Seiten in Berührung gekommen und hast hier entsprechende Eindrücke sammeln können, die dich nun unbewusst beeinflussen. Oder du beschäftigst dich ein wenig mit modernen Elementen des Webdesigns und weißt daher, worauf es ankommt.

Was es letzten Endes auch ist; es gibt keine einheitliche Regelung dazu, ab wann ein WordPress Theme gut oder schlecht ist. Es kann immer nur für dich und deine individuellen Wünsche geeignet sein – oder eben auch nicht.

Lass dich nicht ganz vom ersten visuellen Eindruck beeinflussen!

Es ist eine Sache, welcher erste Eindruck dir durch das Aussehen eines Designs vermittelt wird. Auch die Funktionen spielen letzten Endes eine entscheidende Rolle darin, was mit einem Layout möglich ist und was nicht. Viele Themes (besonders Premium-Versionen) verfügen über zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, wodurch du fast vollständig abändern kannst, was dir in einer Demoversion gezeigt wird.

Welche Funktionen bietet das WordPress-Design?

Was genau brauchst du – und sind diese Funktionen überhaupt vorhanden? Farben und Schriftarten lassen sich ganz leicht dadurch ändern, dass du den Code umschreibst. Ein bisschen schwieriger wird es schon, wenn es um Navigationsleiste, div-Container und ähnliches geht. Wer hier keine eingehenden Kenntnisse hat, wird sich schwer tun, optisch etwas zu verändern. Hinzu kommt, dass nicht jedes Layout ohne Weiteres von seinem Ursprungszustand abgeändert werden darf.

Frage dich deshalb einfach selbst:

  • Was willst du abändern (können)?
  • Reicht dir eine Navigationsleiste?
  • Planst du einen Online-Shop, z.B. mit einem WooCommerce-Theme?
  • Ist ein sogenannter Page-Builder notwendig, damit du dein Projekt umsetzen kannst?
  • Wirst du womöglich Support seitens des Anbieters benötigen?

Diese Faktoren nehmen auch einen maßgeblichen Einfluss darauf, ob du dir eine Free- oder Premium-Version zulegen solltest.

Analysiere deine Ist-Situation

Falls du bereits einen Blog betreibst und nun auf der Suche nach einem neuen Design bist, orientierst du dich am besten hieran.

  • Was hast du bislang umgesetzt und was soll sich in Zukunft ändern?
  • Gibt es entscheidende Funktionen, die dir fehlen?
  • Was sind deine Must-Haves und was sind die Dinge, die cool wären, aber nicht sein müssen?

Dinge, die jedes WordPress Theme heutzutage bieten muss

Ein paar Dinge gibt es da dann natürlich schon, die du wie eine Checklist überprüfen solltest. Verfügt das Theme nicht darüber, kann sich das auf dein Ranking oder anderweitig negativ auswirken.

  • Responsive Design: Ist das Theme auch für mobile Geräte geeignet oder müsstest du es händisch optimieren? Verfügst du über die nötigen Kenntnisse, um das selbst zu bewerkstelligen?
  • Update: Wann wurde das Layout zuletzt geupdatet? Die letzte Aktualisierung sollte nicht länger, als einen Monat zurückliegen. Nur so kannst du davon ausgehen, dass aktuelle Sicherheitslücken geschlossen wurden!
  • WooCommerce und andere Plugins: Ist das Design mit fremden Codes kompatibel oder könnte es dabei zu Problemen kommen? Besonders, wenn du vorhast, einen Onlineshop mit WordPress aufzubauen, musst du hierauf achten.

Übrigens ist es zusätzlich dazu nicht ganz so falsch, auch auf die aktuellen Installationen zu achten. Themes, die hunderte Male und mehr installiert wurden, sind für gewöhnlich nicht so stark weiterentwickelt worden, wie jene, die tausende Male aufwärts in Verwendung sind. Denk nur mal an die vielen verschiedenen Nutzer, die durch ihre eingehenden Live-Härtetests Probleme entdeckt haben, die dadurch bereits behoben wurden.

Themes, die bisher nur einer kleineren Community zuteil geworden sind, könnten dich zu demjenigen machen, der über einen ärgerlichen Fehler stolpert. Und dann musst du entweder mit diesem bis zur Behebung leben oder dir erneut ein anderes Design suchen.

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Pascal von WPBlog

Seit über acht Jahren bin ich in der wunderbaren Welt von WordPress unterwegs. Heute erstelle ich nicht nur erfolgreich eigene WordPress-Websites, sondern sorge auch in einer bekannten Online-Marketing-Agentur für glückliche Kunden – auch hier oft dank WordPress.