5 Gründe, warum die Ladezeit deiner WordPress-Website wichtig ist

Mit Sicherheit hast du dir schon einmal die Frage gestellt, aus welchem Grund die Ladezeit deiner Seite überhaupt eine so große Rolle spielt. Geht es dabei rein um SEO? Fällt das denn wirklich so stark ins Gewicht? Was gilt denn heutzutage überhaupt als schnell?

Tatsächlich ist das ein Thema, das den meisten SEOs großes Kopfzerbrechen bereitet. Nicht etwa, weil es so komplex ist. Nein, der Hintergrund kann überraschend simpel sein. Aber je umfangreicher eine Website wird, desto mehr Faktoren spielen bei der Geschwindigkeitsoptimierung eine Rolle. Von der richtigen Bildqualität (sie soll möglichst klein sein, gleichzeitig aber so viel Qualität wie möglich aufweisen) bis hin zu Codeschnipseln in den Stylesheet-Dateien deines Designs; jeder einzelne Faktor ist wie ein Zahnrad. Gemeinsam kurbeln sie das große Ganze an und können dich entweder auf die obersten Plätze bei den für dich relevantesten Keyword katapultieren oder dich auch vollkommen abrutschen lassen.

Aber warum ist das eigentlich so? Warum legt Google so viel Wert auf Geschwindigkeit? Und teilen deine Besucher womöglich diese Ansichten? Das klären wir nun!

Ladezeit seit 2018 einer der wichtigsten Rankingfaktoren

Begonnen hat das Thema eigentlich sehr unscheinbar. Erst kamen die Optimierungen für Desktop-PCs, dann wurden die Internetverbindungen immer schneller. Auch Flatrate ist heutzutage ganz üblich, was natürlich zu stundenlangem Surfen verleitet. Informationen aus dem Web abzurufen, wurde dadurch ein fixer Bestandteil im Alltag. Das ging schließlich so weit, dass die Tarife auch für Smartphones immer stärker auf Datenvolumen, anstatt Freiminuten ausgelegt wurden.

Nun muss man natürlich unterscheiden. Denn die Ladezeit selbst hat nichts mit dem gesamten Traffic zu tun, den eine Homepage früher oder später abzurufen vermag. Aber am Ende spielt alles zusammen. Denn Bild- und Dateigrößen können auch die Ladegeschwindigkeit einer Website beeinflussen.

Mit dem breiten Angebot steigt aber auch die Erwartungshaltung von Besuchern. Webseiten müssen deutlich schneller sein als die der Konkurrenz. Ansonsten büßen sie bis zu 50 % ihrer Aufrufzahlen ein. Die Bounce-Rate steigt nach zahlreichen Studien bereits, wenn die Ladezeit von einer auf fünf Sekunden steigt. Und mit 8. Juli 2018 kam seitens Google dann daraus resultierend ein hartes Urteil; fortan ist die Geschwindigkeit auch mobil einer der wichtigsten Rankingfaktoren.

Welche Gründe gibt es denn im Detail, auf eine entsprechende Optimierung zu setzen?

1. Besseres Nutzererlebnis = besseres Ranking

Nun liegt es natürlich auf der Hand, dass Google einer Website eine höhere Relevanz zukommen lässt, die auch über eine niedrigere Absprungrate verfügt. Damit einher geht natürlich ein häufigeres Crawlen. Aktualisierte Blogbeiträge (was ja je nach Thema notwendig sein kann) werden so ebenfalls schneller neu überprüft und rutschen umso flotter in den Suchergebnissen nach oben.

2. Budgetoptimierung

Besonders in einer schnelllebigen Zeit wie heute zählt natürlich jeder Cent. Anstatt unnötiges Budget für AdSense-Schaltungen auszugeben, wird mit einer höheren Geschwindigkeit bereits ausgiebig dafür gesorgt, dass die Website seitens des Suchgiganten entsprechende Aufmerksamkeit erhält. So kann das zur Verfügung stehende Marketingbudget anderweitig genutzt werden. Etwa für Linkbuilding, Bloggerkooperationen oder andere Werbeformen.

3. Profitmaximierung

Mit jeder Sekunde, die eine Seite weniger benötigt, um vollständig geladen zu sein, wächst die Zufriedenheit von Besuchern. Sie bleiben länger, sehen sich ausgiebiger um und kommen auch immer wieder. Ob nun deine Seite durch Werbeanzeigen, Affiliate-Links oder in Form eines eigenen Onlineshops Umsätze generiert; der Profit wird dadurch automatisch maximiert.

4. Sich gegenüber der Konkurrenz hervorheben

Das Prinzip funktioniert umgekehrt natürlich genauso. Indem deine eigene Seite schneller ist als die der Konkurrenz, fängt sie die dort abwandernden Besucher auf. Der Fokus liegt nun auf hochwertigen Inhalten, um kurzfristig gestrandete Leser zu Wiederkehrern und damit auch Stammkunden zu machen.

5. Weniger Zeitüberschreitungen

Abhängig vom Hoster kann es vorkommen, dass eine Website hin und wieder nicht erreichbar ist, weil zu viele Anfragen in zu kurzer Zeit an den Server gestellt wurden. In so einem Fall kommt es unter anderem zu Zeitüberschreitungen oder diversen Error-Codes. Die Begrenzung dafür ist auch als Memory Limit bekannt.

Eine Website in ihrer Ladegeschwindigkeit zu verbessern, geht mit der Optimierung des Quellcodes unumgänglich einher. Damit werden auch überflüssige Anfragen stark reduziert, Störungen und andere Ausfälle kommen bedeutend seltener vor. Ein häufiges Problem ist zum Beispiel eine zu häufige Umleitung. Spätestens seit der DSGVO gibt es immer mehr Seiten, die ihre Besucher umständlich auf https weiterleitet. Auch so etwas wirkt sich maßgeblich auf die Ladezeiten aus.

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Seit über acht Jahren bin ich in der wunderbaren Welt von WordPress unterwegs. Heute erstelle ich nicht nur erfolgreich eigene WordPress-Websites, sondern sorge auch in einer bekannten Online-Marketing-Agentur für glückliche Kunden – auch hier oft dank WordPress.